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Aktuelle Ausstellung in der Kunsthalle Rostock: Riga dröhnt!
Mit der Ausstellung fokussiert die Kunsthalle wieder den nordeuropäischen Raum und kehrt damit zu einer Ihrer Wurzeln zurück. Die Auswahl der Künstler erfolgte mit Hilfe von Helena Demakova, Kulturministerin a.D. und Ojars Petersons, Professor an der Kunstakademie Riga, sowie Norbert Weber, der bereits 1992 eine Biennale für die Kunsthalle Rostock kuratorisch betreute. Das Thema der Ausstellung zeigt in besonderer Weise die Mentalität lettischer Kunst und reflektiert internationale Kunsttendenzen. Nicht nur die Glocken in Riga dröhnen, sondern auch die Kunstszene meldet sich lautstark zu Wort. Einige der Künstler haben bereits internationales Renommee. So nahmen F5 an der Sao Paulo Biennale in Brasilien teil und Evelina Deicmane und Miks Mitrevics an der Sydney Biennale, der Manifesta 7 und der Biennale in Venedig 2009.
Künstler: Evelina Deicmane, F 5, Ervins Broks, Liga Marcinkevica, Martin Ratniks, Ieva Rubeze, Kristine Kursiša, Maija Kurševa, Girts Korps, Miks Mitrevics, Katrina NeiburgaKaspars Podnieks, Krišs Salmanis, Armands Zelcz
Mecklenburg-Vorpommern macht im Westen und Südwesten von sich reden: Ab Anfang Februar 2010 wird der Tourismusverband Mecklenburg-Vorpommern mit Unterstützung des Wirtschaftsministeriums vor allem im Raum Köln/Bonn und in Stuttgart die Werbetrommel rühren. Unter anderem 1.160 beleuchtete Poster, mehrere Riesenplakate, 25.000 Werbe-Spots auf elektronischen Informationsflächen sowie Anzeigen machen unter dem Titel “Meer Frische tanken” Lust auf einen Kurzurlaub an der Ostsee oder in der Seenplatte. Das dazugehörige Motiv zeigt eine junge Frau, die frisch und erholt den Ostseewellen entsteigt.
“Das Potenzial neuer Besucher für Mecklenburg-Vorpommern ist da. Jetzt müssen und wollen wir es abrufen”, sagte Bernd Fischer, Geschäftsführer des Landestourismusverbandes. Laut aktuellen Marktanalysen gehören Nordrhein-Westfalen und Baden-Württemberg zu den Bundesländern, in denen sich überdurchschnittlich viele Bewohner eine erstmalige Reise in den Nordosten vorstellen können. Flugreisen und Angebote für Wellness- und Gesundheitsurlaub stehen im Mittelpunkt der Kampagne, doch auch Kulturveranstaltungen und die landschaftlichen Reize Mecklenburg-Vorpommerns sollen die Großstädter überzeugen. Die Werbung auf Wandflächen, an Bushaltestellen und in Bahnhöfen spricht potenzielle Gäste in Regionen an, die durch direkte Flugverbindungen bereits eng mit Mecklenburg-Vorpommern verbunden sind.
“Dem Badespaß und der Gesundheit zuliebe” – so lautet das Motto unter der Glaskuppel der Ostseetherme Usedom. Sechs Badebecken, davon vier angereichert mit der bekannten Heringsdorfer Jod-Sole, laden bei behaglichen Temperaturen von 30 bis 34 ° C ins Erlebnisbad ein. In der Badelandschaft gibt es Wasserfälle, eine Grottenrutsche und Warmbecken mit Luftsprudelbad, Massagedüsen und Sprudelliegen. In zwei beheizten Außenbecken und auf einer Liegewiese darf jeder verweilen oder an der frischen Ostseeluft sonnenbaden.
Für Kinder gibt es ein Babybad, einen Wasserspielgarten mit Minirutsche und eine großzügiges Spieldeck. Im Saunabereich sorgen das römische Dampfbad, zwei finnische Saunen und eine Biosauna mit Lichttherapie ebenso wie mehrere moderne Solarien für Entspannung. In einer Cafeteria, zu der auch eine Saft- und Salatbar gehört, können Hunger und Durst gestellt werden. Im Kurmittelhaus der Therme lassen sich chronische und allergische Erkrankungen der Haut, Herz-Kreislauferkrankungen, chronische Erkrankungen des Bewegungsapparates, rheumatische Erkrankungen, allgemeine Gesundheitsgefährdungen, Schwächezustände und psycho-vegetative Syndrome behandeln.
In der Nähe des Ostseebades Rerik befinden sich gleich mehrere Großsteingräber. Sie werden umgangssprachlich auch “Dolmen” genannt. Diese steinernen Zeugnisse der menschlichen Kulturgeschichte stammen aus der jüngeren Steinzeit etwa 3.000-1.800 vor Christus. Westlich der Kühlung und etwas außerhalb des Bäderlebens gelegen sind sie doch mittels Wanderung oder per Velomobil gut zu erreichen. Wenn man hier etwas näher tritt, sind neuzeitliche Informationstafeln zu entdecken, auf denen sich Hinweise über die Besonderheiten der Großsteingräber finden. Wer sich einen Überblick verschaffen möchte, kann im Heimatmuseum Rerik gleich mehrere urgeschichtliche Exemplare bestaunen.
Irgendwo an deutschen Küsten irgendwann im Jahre 1401: Den berüchtigten Seeräubern und besten Freunden Klaus Störtebeker und Gödeke Michels ist die sonst so reichhaltige Beute ausgegangen. Auf der Ostsee lauern sie auf die nächste Gelegenheit zum Entern. Als endlich eine voll beladene Kogge am Horizont auftaucht, wird Störtebeker in der Hitze des Gefechts schwer verletzt. Er überlebt um Haaresbreite – und da er dem Tod direkt ins Auge geblickt hat, beginnt er, an seinem Piratenleben zu zweifeln. Aber bald jagen sie wieder erfolgreich übers Meer und kapern die Schiffe der Hamburger Hanse. An Land macht Klaus der hübschen Bille den Hof, und Michel hält sich an die selbstbewusste Okka. Inzwischen aber hat der mächtige Hansebund Häscher ausgeschickt, die Störtebeker den Garaus machen sollen… Die berühmte Legende um Klaus Störtebeker in modernem Seeräubergewand jetzt auf DVD erhältlich. Historischer Stoff für alle die wissen wollen, was früher an Nord- und Ostsee so los gewesen ist.
Am heutigen Donnerstag (14.01.2010) um 20:15 Uhr sendet die ARD die Folge “Alles Böse zum Hochzeitstag” aus der Krimireihe “Mord in bester Gesellschaft”. Das Besondere dabei: Gedreht wurde im August und September 2009 an der malerischen Ostseeküste von Heiligendamm, Kühlungsborn und Rerik. Drehorte waren beispielsweise das Gut Klein Nienhagen, die Strandresidenz Kühlungsborn, das Grand Hotel Heiligendamm sowie der Strand von Kägsdorf. Auch in der sechsten Folge der humorvollen und spannenden Krimireihe muss Fritz Wepper als Psychologe Dr. Wendelin Winter wieder gemeinsam mit seiner Tochter Sophie einen äußerst verzwickten Kriminalfall lösen, der sich bei einem gemeinsamen Urlaub an der Ostsee entwickelt.

Traditionell am vierten Wochenende des Jahres eröffnet Usedom seine Badesaison – 2010 bereits zum neunten Mal. Diejenigen, die auf der Insel Usedom nicht auf die „schönste Zeit des Jahres“ warten wollen, bekommen vom 22. bis 24. Januar 2010 schon mal einen kleinen Vorgeschmack: Das Ostseebad Zinnowitz lockt mit dem traditionellen Winterstrandkorbfest. Sportlich-kurioses Highlight ist die Strandkorbsprint-WM direkt am Zinnowitzer Strand.
Beim 16. Winterbadespektakel am 06. Februar 2010 wagen etliche mutige Eisbader in Ahlbeck unter dem Motto “Meeresfrüchte” den Gang ins eiskalte Nass der Ostsee. Damit wollen sie nicht nur die staunenden Blicke der Gäste auf sich ziehen, sondern auch zeigen, dass das Baden auf der Sonneninsel auch im Winter ein pures Vergnügen ist.
“20 Jahre Urlaubsland – 365 Entdeckungen in Mecklenburg-Vorpommern”: Der Landestourismusverband knüpft mit seinem Jahresthema für 2010 an die touristische Erfolgsgeschichte im Nordosten an. An jedem Tag des neuen Jahres wird eine Natur-, Kultur- oder Architekturentdeckung im Urlaubsland vorgestellt. Und das sind die ersten Entdeckungen vom 8.-14. Januar: Societät Rostock Maritim, Friedländer Tor Neubrandenburg, St. Nikolai in Grevesmühlen, Dorfkirche Steffenshagen, Villa Irmgard in Heringsdorf, das Atelier Otto Niemeyer-Holsteins auf Usedom, Stadtmuseum Kaffeemühle in Wolgast
Die gedruckte Entdecker-Karte kann übrigens ab Januar 2010 beim Tourismusverband Mecklenburg-Vorpommern unter der Rufnummer 0381 4030 500 bestellt werden. Alle 365 Entdeckungen sind ab dann auch unter www.auf-nach-mv.de zu finden.
Die aufgehende Sonne als Symbol für eine glückliche Heimkehr und Anker, die als Sinnbild für die großen Seefahrerzeiten stehen. Ein Lebensbaum, der mit Energie versorgt und an die Ursprünge des Lebens erinnert: Wenn man heute die Halbinsel Fischland/ Darß bereist, sind diese Symbole und Zeichen immer noch zu entdecken, obwohl zum Teil über 200 Jahre alt. Zu verdanken ist dies dem Sinn und Ideenreichtum der Bewohner des Fischlandes. Sie erfanden irgendwann im ausgehenden 18. Jahrhundert die Tradition reich verzierter Türen, die neben dem Reetdach das zentrale Schmuckelement ihrer Häuser waren. Hinzu kam noch, dass mit dem Wandel von Bauernwirtschaft zur Seefahrt die reetgedeckten Gebäude mit der langen Seite zur Straße hin gebaut wurden. So rückten die Haustüren in den Mittelpunkt.
Nicht um wohl gesonnene Götter und Geister allein ging es dabei: die reich verzierten Ornamente kündeten auch vom Wohlstand der Seefahrer, die ihre Türen zum Teil während langer Schiffspassagen anfertigten. Einige seemännische und andere Symbole: das Kreuz zur Abwehr von Böswilligkeiten, der Anker allgemein für die Seefahrt, der Lebensbaum und das Ei stellen Lebensenergie und den Ursprung des Lebens dar. Manche Motive nehmen direkten Bezug auf die Seefahrt. Ganz typisch ist die Mischung alter, oft auch heidnischer Motive mit klassizistischen Elementen. Bei der Gestaltung der Türen gibt es noch einmal örtliche Besonderheiten. Neben Tulpensträußen und anderen Blüten sind Sonnenmotive sehr beliebt, einmal als Zeichen für Licht, aber auch aufgrund der Rolle bei der Schiffsnavigation. Für Darß-Besucher sind diese farbenfrohen Türen zwischen Wustrow, Born und Zingst immer wieder ein Blickfang.
Moderne Ornamente wie Möwen, Leuchttürme oder Windflüchter sind hinzugekommen. Die traditionellen, historischen Haustüren können auch im Darßer Museum in Prerow besichtigt werden. Wenn man sich wiederum heute eine ganz neue schmucke Haustür anfertigen lassen möchte, ist die Tischlerei Roloff im Ostseebad Prerow eine der besten Adressen – seit der Firmengründung 1832. Der Begriff „Darßer Tür“ ist auch patentrechtlich mit neu angefertigten Türen verbunden, die aus dieser Werkstatt kommen. Wenn ein historischer Hauseingang zu restaurieren ist oder einzelne Schmuckelemente ausgetauscht werden sollen, sind ebenfalls erfahrene Tischlermeister gefragt.
Am 1.1.2010 lockt im Ostseebad Warnemünde ein prominentes und beliebtes Spektakel – der “Leuchtturm in Flammen”. Das neue Jahr beginnt in Warnemünde traditionell mit dieser atemberaubenden Show. “Leuchtturm in Flammen” heißt die Inszenierung aus Licht, Laser, Feuerwerk und Live-Perfomance, wobei in jedes Mal ein neues Motto gefunden wird. Der Jahresauftakt am Warnemünder Leuchtturm ist ein Event, das jährlich mehrere zehntausend Besucher ins Ostseebad lockt. Das Vorporgramm läuft bereits ab 15:00 Uhr, um 18:00 Uhr beginnt das Spiel mit dem Feuer am 112 Jahre alten Leuchtturm. Bitte benutzen Sie ab Rostock öffentliche Verkehrsmittel, der Ortskern von Warnemünde ist an diesem Tag gesperrt.