Das ist die perfekte Fähr-Welle! Standortvorteil für Warnemündes Surfer

In Rostock-Warnemünde wird auch bei Flaute gesurft: Den steten Fährverkehr in Rostock-Warnemünde nutzt die Surfergemeinde seit einiger Zeit zum Reiten auf den von den einlaufenden Schiffen produzierten Wellen, dem so genannten Ferry-Wave-Surfing. Sobald eine Fähre am Horizont auftaucht, machen sich die Wellenreiter bereit, um die wenigen Minuten mit ungewöhnlich hohen Ostseewogen für ihre Manöver zu nutzen – eine ähnlich ungewöhnliche Szenerie wie beim „River Surfen“ im Eisbach in München, das im Film „Keep Surfing“ von Regisseur Björn Richie Lob jüngst in die Kinos gebracht wurde. Neben dem zeitweisen Wellenreiten und dem vielerorts an der Küste etablierten Windsurfen hat auch das Kitesurfen an der Ostsee und den großen Seen Mecklenburg-Vorpommerns viele Anhänger gefunden. Mit Hilfe eines vom Wind aufgeblähten Lenkdrachens fliegen die Sportler dabei über das Wasser und vollführen gewagte Sprünge. Vor allem im Frühjahr und im Herbst sorgen stärkere Winde aus Nordost und Ost für ordentliche Wogen in den Surfrevieren an der Ostsee- und Boddenküste. Beste Bedingungen, um mit dem Brett übers Wasser zu gleiten, gibt es beispielsweise vor der Insel Ummanz westlich von Rügen im Nationalpark Vorpommersche Boddenlandschaft. Bunte Segel und Kites in allen Formen und Farben schmücken bei kräftigem Wind das größte Stehrevier Deutschlands. Profis können hier Trainingseinheiten absolvieren und im Anschluss die Südseeatmosphäre des Rügen Surfhostels in Suhrendorf genießen oder auf dem Zeltplatz Ostseecamp mit Gleichgesinnten fachsimpeln. Die dortige Surf-Schule „Kite-Island“ bietet darüber hinaus Anfängern und Fortgeschrittenen Kurse an. Kitesurfen lernen kann man daneben unter anderem auch in der „Kiteschule Darss“ in Prerow auf der Halbinsel Fischland-Darß-Zingst, oder in der Kiteschule „Windsport Usedom” in Ückeritz.

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