Ein Streifzug durch Rostock-Warnemünde Teil 2

Die beiden Molen gehören schon seit etlichen Generationen zu Warnemünde, ebenso wie der Hafen, die urigen Kapitänshäuser und die Fischkutter aus Holz. Undenkbar, dass ein Spaziergänger diese Wahrzeichen nicht passiert. Die 530 Meter lange Westmole besitzt heute sozusagen zwei Enden, an einem der beiden lässt sich der stählerne grüngetünchte Leuchtturm umrunden. Professionelle Spaziergänger kennen diese Prozedur als notwendige Vorbedingung, auch bei winterlichen Graden, um sich den folgenden Warnemünder Grog zu verdienen. An seiner östlichen Seite wird der „Alte Strom“ von der Mittelmole eingefasst, die in den letzten Jahren eine ganz beachtliche Schönheitskur erfahren hat. Das neue schmucke „Stromdampferhaus“ taucht auf, mit Gastronomie ganz nach Geschmack weiter oben und Einzelhandel im Erdgeschoss. Ein paar Meter weiter die skandinavischen Holzhäuser, in denen unter anderem der Hafenmeister zu finden ist, bis der Spazierweg in die Bootsstege und das Gelände der Segelclubs ausläuft. Auf dem Weg Richtung Meer liegt dieses Aroma in der Luft, das nur Hafenstädte aufbieten können: frisch gefangener Fisch, vorzugsweise aus der Ostsee. Wenn hier früh morgens das Leben erwacht, dann ist schon ein paar Stunden später der frische Fisch bereit.


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