Ein Streifzug durch Rostock-Warnemünde Teil 1
So innig übrigens wie die Beziehung der Rostocker heute zu Warnemünde sind, waren sie aus Sicht der Warnemünder nicht immer. Das ehemalige Fischerdorf gehört seit 1323 zu Rostock. „Die Warnemünder selbst waren nicht immer davon erbaut“ schreibt Jürgen Borchert, aber ebenso trefflich: „Aus dem Fischerdorf ist das Seebad geworden, und aus dem Anhängsel der mächtigen Hansestadt wurde ihr Schmuckstück.“ Nicht nur die Hansestädter, sondern auch Hunderttausende Besucher verbringen jedes Jahr im Sommer die Nachmittage an der Ostsee von Warnemünde. Freunde treffen am 150 m breiten Sandstrand vorm „Neptun Hotel“, Volleyball am „Beach 23“ oder Ruhe unterm Küstenwald in Diedrichshagen – das sind Verabredungen, die viele Rostocker kennen. Wer die Sommerferien nicht am drei Kilometer langen Warnemünder Strand verbringt, der befindet sich auf dem Wasser. Der neue Yachthafen Hohe Düne in Sichtweite des Leuchtturms bietet Platz für 400 Segel- oder Motoryachten, und direkt am Alten Strom haben unter anderem die Profis und Eleven des „Akademischen Segelclubs“ reserviert. Ein weiteres typischen Vergnügen: die Ankünfte der großen Kreuzfahrtschiffe, ob mit oder ohne Kussmund, für die eigene „Port Parties“ gegeben werden, die sich auch bei Urlaubern großer Beliebtheit erfreuen. Wer mitmischen möchte bei all diesem Trubel und einen Blick aus der ersten Reihe schätzt, der kann sich anlässlich eines der größten Segelevents im Norden mitten unter die großen Schiffe begeben.
- Ähnliche Beiträge die ebenfalls interessant sein könnten
Post a Comment