Die Kühlungsborner „Strandstraße“ gehört ganz gewiss zu den schönsten Einkaufs- und Bummelmeilen im Herzen des Kurortes. Nähert man sich dieser Spaziermeile von Süden, dann stößt man kurz vorm alten „Postamt“ auf eine prachtvolle Sonnenuhr, die ganz ohne Hektik und noch im Rhythmus der alten Zeiten den Verbleib der Stunden anzeigt. Kühlungsborn kann beinahe alles bieten – das Kleine und das Große, die weite Welt und typische Elemente klassischer Bäderkultur. Das Auge findet linker Hand den „Schuh Bazar“ in der „Villa Kaiser“, „Haus Laguna“ mit den mediterranen Holzgalerien und Wandelgängen, das „Haus Vineta“ mit seinem ahnungsvollen Namen sowie ebenfalls in Gestalt eines Hotels eine Niederlassung des Meeresgottes „Neptun“, der ein schützendes Auge auf den Küstenort geworfen hat. Für Wünsche ist in allen erdenklichen Formen ein vielfältiges Angebot vorhanden: zum Sehen, Verlieben und käuflichen Besitz das „Kaufhaus Stolz“, die Strandbuchhandlung, Galerien, „Kunst und Handwerk“ mit Töpferei, visavis im Haus „Seestern“ Maritimes & Souvenirs mit den Schätzen des Meeres, Fotogeschäfte und moderne Drogerien, Mode von Jeans bis Designerentwürfen. Für Haar, Kosmetik und Wellnessangebote ist ebenfalls gesorgt – schon der Geheimrat von Goethe sah ernsthafte Relationen zwischen Haar und Kopf, „und ein ungekämmt´ Hirn, was soll das taugen?“. Für Appetit ist gesorgt beim Italiener „Galonero“,mit Wattwürmern und Gutem „ut Meckelbörg“, in der alteingesessenen „Conditorei Röntgen“, zu italienischem Eis im Cafe „Coco“ oder „ala San Giuseppe“, mit Gerichten „ala Papageno“ und in zahlreichen weiteren guten Häusern. Der „Bäderexpress“ macht Halt am Ende der Strandstraße und eingangs der langgestreckten Strandpromenade. Links erhebt sich das „Travel Charme Ostseehotel Kühlungsborn“ mit südlich-orangem Putz, gegenüber das Haus „Atlantik“ mit den vier weißen Türmen, seinen Arkadengängen und überdachten Balkonterrassen.