Heiraten in M-V – Teil 2

Noch weiter aufs Meer geht es über die Seebrücken, deren Ende man mittlerweile ebenfalls zum Heiraten betreten darf. (Durch behördliche Genehmigungen erlaubt.) So zum Beispiel im Ostseebad Sellin ebenfalls auf der Insel Rügen, die somit zu einer Art heimlicher „Hochzeitsinsel“ wird. Man muss jetzt gar nicht mehr lange suchen, um den endgültigen Schritt auf die Ostsee zu wagen. Neben einigen anderen Unternehmen entlang der Küste macht auch die Reederei „Clermont“ aus Wismar Hochzeiten auf hoher See möglich. Auf den eigenen Fahrgastsschiffen mit Platz für große Festgesellschaften geht es in die gewünschte Himmelsrichtung. Auf dem Rückweg gibt es dann natürlich nur noch eine Möglichkeit: dann wird der sichere Hafen der Ehe angelaufen. Eine Art „Matrosen-“ oder „Kapitänshochzeit“ kann man sogar auf der alten „Gorch Fock“ im Stralsunder Hafen feiern.
Oder vielleicht Hochzeitsvorbereitungen auf dem Lande? In Schwaan, Woldegk und Eggesin kann eine „Mühlenhochzeit“ gefeiert werden. In der Holländermühle des Heimatmuseums Woldegk darf das frisch gebackene Brautpaar sogar sein eigenes Hochzeitsmehl mahlen und als besondere Erinnerung mitnehmen. Genau zwischen Land und Meer liegen wiederum Mecklenburg-Vorpommerns Leuchttürme: Der Schinkel-Leuchtturm auf Kap Arkona wird aus gutem Grund das nördlichste Standesamt Deutschlands genannt.

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