Güstrow, im Herzen Mecklenburgs gelegen, eingebettet in eine reizvolle Fluss- und Seenlandschaft, im Lauf der Jahrhundert mit einer Reihe von Beinamen geschmückt: Residenzstadt, Klein-Paris, Barlachstadt. Sie künden von der kulturhistorischen und wechselvollen Geschichte dieser Stadt. Die erste nachweislich urkundliche Erwähnung geht auf das Jahr 1228 zurück. Güstrow übte über die Jahrhunderte hinweg einen besonderen Reiz auf Künstler aus. Von 1910 bis zu seinem Tode 1938 lebte hier einer der bedeutendsten Bildhauer und Grafiker des 20. Jh., Ernst Barlach. Seit 2006 sagt man offiziell “Barlachstadt”.
Aber auch Wallenstein, Zar Peter I., August der Starke, Georg Friedrich Kersting, Otto Vermehren und Uwe Johnson haben in Güstrow Spuren hinterlassen. Heute kann man ihnen entlang des “Blauen Pfades” folgen und die Stadt für sich erkunden, in deren Silhouette Dom, Pfarrkirche und Renaissance-Schloss auftauchen. Sehenswert sind ebenfalls das Rathaus mit seiner klassizistischen Fassade, das Schloss und der Renaissancegarten, Barlach-Museum und Ausstellungsforum, die über 450 Jahre alte Domschule, Wallensteins Hofgericht und das Norddeutsche Krippenmuseum.
Güstrow, auch “Klein-Paris” genannt…
14. September 2009